23. September 2021
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Bitte lächeln!

Say Cheese…! Nicht nur auf Fotos lieben wir es: Ein fröhliches Lächeln versprüht Freude, es macht glücklich und öffnet Herzen. Ein strahlendes Lächeln verzaubert! Der 25. September ist der Tag der Zahngesundheit – wir feiern mit und fragen eine Top-Expertin, wie man schöne weiße Zähne bekommt, was man dafür zuhause tun kann und wann lieber der Profi ran sollte.

 

Frau Dr. Mintcheva, nur sieben Sekunden dauert es, bis wir uns einen Eindruck von einem Gegenüber gemacht haben. Kein Wunder, dass ein schönes Lächeln und gepflegte Zähne dabei punkten. Wie wichtig sind Ihnen schöne Zähne?
Nicht zufällig habe ich dieses Anliegen zu meinem Beruf gemacht – mehr noch, schöne, gepflegte und weiße Zähne sind meine Berufung. Ich liebe es, Menschen zu einem schönen Lächeln zu verhelfen. Lächeln macht glücklich, mich selbst und andere! Es ist tatsächlich ein so wichtiger und markanter Bestandteil unseres Körpers. Die Zähne sind unmittelbar sichtbar – eines der zentralen äußeren Merk-male eines Menschen. Sie spielen eine große Rolle bei der Begegnung mit anderen. Sie können Türen und Herzen öffnen.

Umgekehrt fällt ein unbeschwertes Lächeln schwer, wenn man sich unwohl fühlt. Wie bekomme ich denn schöne weiße Zähne?
Zunächst einmal ist eine regelmäßige Zahnpflege das erste Mittel der Wahl. Damit erhalten wir unsere natürliche helle Zahnfarbe. Und gepflegte Zähne glänzen – Voraussetzung für ein strahlendes Lächeln. In der ästhetischen Zahnheilkunde unterscheiden wir zwischen nicht-invasiven und invasiven Methoden der Zahnpflege und Zahnaufhellung. Alles, was ich zuhause machen kann, ist nicht-invasiv, die tägliche Pflege-Routine zählt dazu. Sie ist die Basis für schöne Zähne. Wer mehr will, also etwa ein Bleaching durchführen möchte, der sollte zum Profi gehen.

Es geht also nicht darum, um jeden Preis das möglichst hellste Weiß zu bekommen – was halten Sie denn von den vielen Zahnweiß-Produkten aus dem Drogerie-Regal?
Als erstes: Der Farbton sollte immer noch natürlich aussehen und zum Hauttyp passen. Zweitens: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Gros der Produkte, bis hin zur Bleichschiene mit Gel für den Hausgebrauch, nicht überzeugend sind in ihrer Wirkung. Denn sie enthalten, entsprechend der EU-Richtlinien, nur eine geringe Dosis des Bleichstoffs Wasserstoffperoxid. Sie schaden dann nicht unbedingt bei richtigem Gebrauch, bringen aber auch nicht den gewünschten Effekt. Mein Rat: Lieber das Geld sparen und in eine professionelle Behandlung stecken.

Was ist zu Zahncremes zu sagen, die mit einem Weiß-Effekt werben, Stichwort Phosphatverbindungen?
Zahnpasten, die mit einem weißenden Effekt werben, enthalten häufig sogenannte Abrasiva, also Schleifmittel, wie beispielsweise Mikroplastik. Diese Stoffe entfernen zwar oberflächliche Verfärbungen, rauen aber die Zahnoberfläche auf, sodass neue Verfärbungen stärker haften bleiben können. Außerdem kann unser natürlicher Schutzschild des Zahns, der Zahnschmelz, geschwächt werden. Ich empfehle eine Zahnpasta mit einem natürlichen Putzkörper, wie z.B. Perlit, zu verwenden. Perlit hat durch seine Oberflächenstruktur die Eigenschaft den Zahn zu reinigen und gleichzeitig die Zahnoberfläche zu glätten. So bleiben zukünftige Verfärbungen schwerer haften. Dies ermöglicht uns einen nachhaltigen Effekt und ein natürliches Ergebnis.

Auch Kosmetik-Salons bieten ja inzwischen Bleaching an und arbeiten dabei häufig mit Aktiv-Sauerstoff.
Grundsätzlich empfehle ich, ein Bleaching nur professionell von Fachpersonal in der Zahnarztpraxis machen zu lassen. Nur so kann auch ein hohes Maß an Hygiene und Qualität sichergestellt werden. Bei einer Behandlung mit Aktiv-Sauerstoff werden zwar oberflächliche Verfärbungen entfernt, bei einem professionellen Bleaching beim Zahnarzt können aber unterschiedliche Verfahren zum Einsatz kommen, die es auch ermöglichen, einzelne Zähne mit starken inneren Verfärbungen zu behandeln. Generell gilt: Zähne und Zahnfleisch müssen gesund sein, damit ein Bleaching durchgeführt werden kann.

Ein großer Trend ist derzeit ebenfalls in aller Munde: Zahnpasta mit Aktivkohle.
Dagegen lässt sich nichts einwenden, und der aufhellende Effekt ist sicher da – meine persönliche Begeisterung dafür hält sich jedoch in Grenzen, da ich die schwarze Farbe schwierig finde. Sowohl im Mund als auch später auf dem Handtuch. Falsch lässt sich damit nichts machen, es besteht also keine Gefahr für den Zahnschmelz und das Zahnfleisch. Ich rate jedoch dringend davon ab, mit Hausmitteln wie Zitrone und Backpulver zu experimentieren. Leider sehe ich genug Menschen, die mit empfindlichen Zähnen und verletztem Zahnfleisch zu mir kommen.

Das bringt uns zum „Phone-Bleaching“, derzeit unter Influencerinnen sehr beliebt. Was halten Sie davon, mit dem UV-Licht des Smartphones die Zähne aufzuhellen?
Kurz und knapp: Ich empfehle es nicht, da ich es nicht für wirksam halte.

 
 

Auf welche schonende Methode setzen Sie? Lassen Sie uns über „Mint“ sprechen!
Tatsächlich kann man inzwischen einiges mehr selbst tun, um die Zähne aufzuhellen und weißer zu bekommen. Um das zu erreichen, habe ich die Marke Mint entwickelt, weil ich mich nicht mit dem zufriedengeben wollte, was es auf dem Markt gab. Unsere Zahnpasta zum Beispiel arbeitet mit einem einzigartigen, patentierten Reinigungskomplex. So enthält sie nur natürliche Inhaltsstoffe, darunter Perlite, das sind winzige runde Putzkristalle aus vulkanischem Glas. Die Zähne werden damit wunderbar glatt und erhalten ihr ursprüngliches Weiß zurück. Was mir auch sehr wichtig ist: Mikroplastik kommt bei uns nicht in die Tube.

Welches Ihrer Produkt können Sie noch besonders empfehlen?
Die Polierpaste für strahlende Zähne. Etwas Ähnliches kommt auch bei der professionellen Zahnreinigung zum Einsatz. Schon nach der ersten Anwendung – die Polierpaste wird übrigens genauso wie Zahnpasta verwendet – ist ein Unterschied zu beobachten. Lästige Verfärbungen auf den Zähnen, beispielsweise durch färbende Lebensmittel wie Tee oder Kaffee, verschwinden. Die Zähne erstrahlen in neuem Glanz.

Abschließend die Frage: Was gehört zur richtigen Zahnpflege?
Ich empfehle eine tägliche Bad-Routine in 3 Schritten: Zähne putzen, morgens mit Fluorid-Zahncreme gegen Karies, abends mit Hydroxylapatit-Zahncreme zum Zahnschmelz-Aufbau. Für Hygiene und einen frischen Atem eine Mundspüllösung und abschließend ein Gel für das Zahnfleisch verwenden. Für eine zusätzliche Zahnaufhellung 2x pro Woche eine Polierpaste auftragen.

 
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